Wenn man die Stromerträge die der Wechselrichter anzeigt mit dem geeichten Stromzähler vergleicht, stellt man eine Abweichung fest. Entweder zeigt der Wechselrichter zu viel oder zu wenig an. Damit diese "Ungenauigkeit" zumindest annähernd ausgeglichen werden kann, kann man hier einen Korrektorfaktor definieren.
Alle Ertragsdaten werden intern immer ohne Korrekturfaktor gespeichert, erst bei der Datenausgabe wird der Faktor verrechnet. Dadurch kann der Faktor auch jederzeit nachträglich noch angepasst werden. Das heißt die Daten im Backup liegen im Originalwert vor, die Anzeige und die Dateien auf dem Server berücksichtigen bereits den Korrekturfaktor.
Der Korrekturfaktor wir auch auf die Tagesgraphen angewendet. Wird der Korrekturfaktor im späteren Verlauf verändert, werden die Werte in den Tagesgraphen auf dem Server nicht mehr verändert. Der eigentliche Tagesertrag wird aber korrekt angezeigt.
Es ist sinnvoll vor dem ersten Eintragen eines Korrekturfaktors die Anlage schon eine Weile laufen zu lassen (> 2 Monate), da die Abweichungen der meisten Wechselrichter je nach Lastbereich unterschiedlich sind.
Die Formel zur Berechnung des Korrekturfaktors lautet: Ertrag-Stromzähler / Ertrag-Wechselrichter * 1000
Die Angabe des Korrekturfaktors erfolgt pro Wechselrichter. Nachdem oft die Wechselrichter am selben Zähler hängen und keine Wechselrichter genauen Werte vorliegen empfiehlt es sich, den Korrekturfaktor für alle Wechselrichter am selben Zähler identisch vorzunehmen.
Wird der Korrekturfaktor erneut angepasst, so hat sich folgende Vorgehensweise als empfehlenswert erwiesen: